Gestörte Idylle

Fernab von Grossstadt und Getümmel, Ruhe finden war das Ziel. In einer wundervoll urchigen Landschaft in der Bretagne, dort wo die Welt noch in Ordnung schien. Diese Idylle haben wir auch gefunden, bis zu dem Tag, als uns bewaffnete Soldaten an der Meerespromenade entgegen kamen. Runde um Runde patrouillieren sie. Das Bild ist gestört, die Idylle dahin. Die Wirklichkeit hat uns wieder eingeholt. Nur einige Kilometer entfernt, in der Normandie, wurde ein Priester Opfer eines Terroranschlages. Die Vorsichtsmassnahmen wurden erhöht. Mir fallen Szenen ein, welche ich im Buch von  Michel Houellebecq „Unterwerfung“ 2015 gelesen habe und möchte diese sofort wieder vergessen. Ich bin in den Ferien und möchte vom Schrecken dieser Welt nichts wissen. Ein paar Wochen an eine mehr oder weniger heile Welt glauben –  unmöglich. Wir können nicht entfliehen, egal wo wir sind.

Die Idylle ist ein für alle Mal gestört.

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