Das Unwort der Woche – Haircut

Wieder auf den Punkt gebracht von denkbonus! Mehr muss ich dazu nicht sagen.

denkbonus

Ständig werden wir mit Begriffen überhäuft, die das Gegenteil von dem assoziieren, was sie tatsächlich meinen. Künftig werden hier euphemistische Neuerscheinungen wie Rettungsschirm, Staatsschuldenkrise, alternativlos, Konten plündern – und wie sie alle heißen, erbarmungslos filettiert werden

Haircut also, ein wirklich schönes Wort. Steht es doch für Haarpflege, ein gepflegtes Auftreten und im weitesten Sinne sogar für Hygiene. Ein paar lästige Haarfresser entfernen, ein paar Spitzen schneiden, was ist denn schon dabei? Wer redet schon von einer Glatze? Tatsächlich ist dieser Begriff eine bodenlose Frechheit. Was in Zypern geschieht, ist nichts anderes als eine knallharte Enteignung, ein schwerkrimineller Raubzug, und Punkt. Der Friseur enteignet mich ganz bestimmt nicht, wenn er mir die Haare schneidet. Der kann die paar Strähnen gerne behalten, deshalb bin ich ja bei ihm. Wenn die TerrorTroika, bestehend aus IWF, EU und EZB sich an den Vermögen des Mittelstandes vergreift, dann hat das hingegen dramatische Folgen.

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